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Die Kindheit von heute

geprägt durch massive Gefahren und Einschränkungen. Mein Kind wuchs in Armut auf, weil ich als Mutter in meinem Beruf keinen Zugang zu Bildung hatte und dann vergehen sie sich an meinem Kind, während meiner einzigen Chance in 16 Jahren Mutterschaft, der einzige Zugang in meinem jungen Leben, während der Kindheit meines Kindes an Bildung ranzukommen, setzen mich häuslicher Gewalt aus und lassen mein Kind verschleppen, währen dich nirgendswo Hilfe bekomme, noch nicht mal ein einfach Gespräch in 16 Jahren. Alles was ich im Leben hatte, war ein Kind was groß und gesund war dun eine Chance für 10,5 Monate, aber man nahm mir mein Kind und setzte mich Gewalt aus, keine Bildung ,nur Arbeitslosigkeit dun weitere Isolation für 20.000€ würde mir die einzige Bildungschance mit Gewalt genommen und damit meinem Kind die Versorgung der Schutz. Ich dachte ich kann auch mal Dinge nachholen, so wie andere Mütter, die dann mit Mitte 3 wieder arbeiten und ausgehen, sie war groß und gesund. Wir hatten es geschafft, ganz allein und nahm man mir mein Kind und ich bekam keine Chance mehr. Pädagogen ließen sich zu Gewalt an Frauen und Kindern anstiften, sie verweigerten meinem Kind den Schutz. Eltern-Kind-Bindung
17.11.17 21:00


Jetzt auf Kabel 1

Die spektakulärsten Kriminalfälle. Mutter flüchtet vor psychisch misshandelnden Mann, er erpresst sie mit Sorgerecht, bekommt dann von ganz tollen Richtern das Sorgerecht und da Muter ihre Kinder dort nicht allein lassen wollte, entschloss sich die Mutter in der gewaltvollen Beziehung zu bleiben.
12.11.17 21:03


Gewalt an Müttern ist immer Gewalt an Kindern

Hier ist nur eine Dimension dieser Auswirkung gezeigt, aber bei mir führte es auch dazu, dass ich kaum mehr an Bildungsinhalte rangekommen bin, selbst mich für alles hergegeben hätte, nur um mein Kind versorgen zu können. dazu noch das Ausbleiben polizeilicher Untersützung, das Ausbleiben der Untersützung durch Anwälte, das Ausbleiben von Unterstützung durch die Lehrerinnen meiner Tochter, das Ausbleiben der Untersützung durch die Frauenberatungsstelle, das Ausbleiben der Unterstützung durch meinen eigenen Berufsstand. Man hat mir mit Gewalt die Chance auf Berufsstätigkeit und damit die Chance aus dem Sumpf Studium mit krankem Baby rauszukommen genommen. Man hat gemeinschaftlich meinem Kind die Kindheit genommen und sie musste mit ansehen, wie selbst ihre Lehrerinnen sich daran beteiligte, noch nicht einmal von dieser Seite war Schutz und Hilfe zu erwarten. Was macht das mit einem Kind, wenn die Mama vergeblich Hilfe sucht und klar wird, dass niemand helfen wird. Welche Sicht auf die Welt kann mein Kind noch haben und ich hätte mehr tun können, wenn ich nur selbst einmal eine Chance bekommen hätte, aber die wurde mir mit der Gewalt des Mannes genommen und weil kein erwachsener Mensch in Bielefeld bereit war zu helfen und ich blöderweise einen Beruf gewählt habe, wo man Um Bildung bis zur Erschöpfung kämpfen muss und eigentlich ne reiche Erbtante braucht." Kinder und häusliche Gewalt – Kinder misshandelter Mütter © Prof. Dr. Barbara Kavemann In diesem Artikel soll einiges an Erkenntnissen und Überlegungen vermittelt werden zur Situation von Kindern, die Gewalt gegen die Mutter erleben, sowie zu einigen Stationen, die viele von ihnen durchlaufen: Die Gewaltsituation, der Polizeieinsatz, das Frauenhaus, der Streit um Umgangs- und Sorgerecht, die Probleme der Mutter-Kind-Beziehung. Begriffsklärung:• Wer sind die Kinder, um die es uns heute geht?„Die Bezeichnung Kinder misshandelter Frauen bezieht sich auf Kinder, die wiederholt ernste emotionale oder physische Gewalthandlungen gegen ihre Mutter miterlebt haben, die von deren Beziehungspartner ausgingen.“ (Jaffe, Wolfe, Wilson 1990)• Was verstehen wir unter „häuslicher Gewalt“?Die Mitarbeiterinnen der Koordinationsstelle des Berliner Interventions¬projekts gegen häusliche Gewalt definieren häusliche Gewalt als eine Form der Gewalt im Geschlechterverhältnis:„Der Begriff häusliche Gewalt umfasst die Formen der physischen, sexuellen, psychischen, sozialen und emotionalen Gewalt, die zwischen erwachsenen Menschen stattfindet, die in nahen Beziehungen zueinander stehen oder gestanden haben. Das sind in erster Linie Erwachsene in ehelichen und nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften aber auch in anderen Verwandtschaftsbeziehungen. Häusliche Gewalt wird fast ausschließlich von Männern gegen Frauen ausgeübt und zwar überwiegend im vermeintlichen Schutzraum des eigenen ‚zu Hause‘. Sie ist an das strukturelle Machtverhältnis zwischen Männern und Frauen gebunden.“ (BIG o.J., S. 4)Der Begriff ist die wortgenaue Übernahme des Begriffs „domestic violence“, der seit einiger Zeit der am häufigsten verwendete Begriff in der einschlägigen angloamerikanischen Forschungsliteratur ist.Dieser Begriff hat vor- und Nachteile.• Er wird zurecht kritisiert, denn er benennt im Unterschied zu „Männergewalt“ oder „Gewalt gegen Frauen“ nicht, wer in der Regel Täter und wer Opfer der Gewalt ist. Die Analyse des Gewaltverhältnisses verschwindet.• Er hat den großen Vorteil, konsensfähig für viele Einrichtungen und Institutionen zu sein, die die bislang verwendeten Begriffen „Männergewalt“ oder „Gewalt gegen Frauen“ nicht übernehmen wollten und für die der Begriff „Gewalt im Geschlechterverhältnis“ zu wissenschaftlich war (Kavemann, Leopold, Schirrmacher 2001).• Er hat den Vorteil, Gewalt zu benennen und stellt insofern einen großen Fortschritt gegenüber in vielen Arbeitsfeldern und Institutionen bislang üblichen Bezeichnungen wie „Familienstreitigkeiten“ oder „Eheprobleme“ dar, die die Gewalt verleugnen. So ist es z.B. ein großer Fortschritt, dass im Land Berlin der polizeiliche Einsatzbefehl nicht mehr „Familienstreitigkeiten“ heißt, sondern „häusliche Gewalt“. Dies findet auch bei den Beamtinnen und Beamten viel Anklang, da es sich um einen genuin polizeilichen Auftrag handelt: Ermitteln bei Gewalttaten (Genauer vgl. Leopold, Kavemann, Schirrmacher 2002)Interessenskonflikte zwischen dem Schutz und der Unterstützung von Frauen und dem Schutz und der Unterstützung von Kindern.Der Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt und der Schutz von Kindern vor Gewalt scheinen sehr verwandt und sind doch in Deutschland vorwiegend getrennt voneinander bearbeitet worden, obwohl die beiden großen sozialen Bewegungen, die diese Arbeit maßgeblich tragen – die Kinderschutzbewegung und die Frauenbewegung – historisch ähnliche Wurzeln haben.1. Der konzeptionelle Schwerpunkt von Frauenhäusern und Zufluchtswohnungen liegt auf der Unterstützung der von männlicher Gewalt betroffenen Frauen. Frauen sind hier in der Position des Gewaltopfers. Im Mittelpunkt steht jedoch die Situation der Frau / Mutter, die bei ihren Entscheidungen für einen Neubeginn gestärkt werden soll. In Deutschland wurde zwar seit Bestehen der Frauenhäuser ein Angebot für Kinder in die Arbeit integriert und dessen Bedeutung sowohl für die Entlastung von Müttern in dieser Krisensituation als auch zur Unterstützung und Information der Mädchen und Jungen betont. Die begrenzte finanzielle Ausstattung der Einrichtungen lässt jedoch in vielen Frauenhäusern nicht mehr als eine stundenweise Kinderbetreuung und Schularbeitshilfe zu. Für Einzelgespräche mit Kindern über ihr Erleben der häuslichen Gewalt, für spezifische Beratungsangebote und vor allem für die in diesem Kontext unentbehrliche Nachbetreuung fehlen oft die Ressourcen. Die Fokussierung auf die Gewalt gegen die Frau kann dazu führen, dass Gewalt gegen die Kinder nicht genügend berücksichtigt wird. (vgl. Hagemann-White, Kavemann u.a.1981, Frauenhausfachforum 1996). • Das Arbeitsfeld des Kinderschutzes liegt in der Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen, im Mittelpunkt stehen daher die Mädchen und Jungen selbst. Sie sind in der Position der Gewaltopfer. Frauen als Mütter sind hier mögliche Gewalttäterinnen. Die Fokussierung auf die Kinder und Jugendlichen kann jedoch dazu führen, vorliegende Gewalt gegen die Mutter auszublenden bzw. nicht genügend zu berücksichtigen. Sind Mütter der Gewalt durch den Partner ausgesetzt, so sind jedoch in bis zu 90 % der Fälle die Kinder während der Gewalttat anwesend oder im Nebenraum und erleben bzw. hören diese also selbst mit (Moreley, Mullender 1994). Darüber hinaus ist die Misshandlung der Mutter der häufigste Kontext von Kindesmisshandlung. Dauerhaft der Misshandlung durch den Partner ausgesetzt zu sein, beraubt viele Frauen der Möglichkeit, etwas zum Schutz der Kinder zu unternehmen. Neuere Forschungsergebnisse kommen daher zu dem Schluss, dass die Unterstützung für Frauen auch zu den besten Strategien im Sinne des Kinderschutzes zählt (Hester, Radford 1996, Peled 1997).Die Kooperation zwischen den Einrichtungen zum Schutz von Frauen und denen zum Schutz von Kindern gestaltet sich überwiegend fallbezogen, z. B. mit Kinder- und Jugendnotdiensten oder Jugendämtern zur konkreten Problemlösung, z.B.• wenn Kinder unmittelbar geschützt werden müssen, weil die Mutter zu dem misshandelnden Mann zurückkehrt und die Kinder dadurch erkennbar gefährdet sind,• wenn Söhne im jugendlichen Alter mit ihren Müttern auf der Flucht sind, die Aufnahme von männlichen Kindern in dem jeweiligen Frauenhaus aber einer Altersbeschränkung für Jungen unterliegt.Frauenhäuser begegnen Kinderschutzeinrichtungen oder Jugendämtern oft mit einer misstrauischen Distanz. Diese gründet in der Furcht der Bewohnerinnen, • die Behörde könnte ihnen das Sorgerecht für die Kinder entziehen, weil sie wegen der chaotischen familiären Situationen, denen die Kinder durch die Misshandlungen ausgesetzt waren, als ungeeignet zur Erziehung angesehen würden,• dem Mann könne es gelingen, die Mutter bei der Behörde oder in der Beratungsstelle schlecht zu machen und zur Lügnerin oder Verrückten zu stempeln, woraufhin sie ebenfalls die Kinder verlieren könnte,• die Behörde oder die Beratungsstelle könnte sie zwingen, mit dem gewalttätigen Mann in Kontakt zu treten, um die Frage des Umgangs- oder Sorgerechts einvernehmlich zu lösen.Die meisten Kinderschutzeinrichtungen begegnen ihrerseits feministischen Einrichtungen mit misstrauischer Distanz, da sie ihren Ansatz des „Helfen statt Strafen“ nicht mit deren eindeutiger Begrifflichkeit von Opfern und Tätern vereinbaren können und auch und deren positive Haltung zu staatlicher Sanktion der Täter in der Regel nicht teilen.Marianne Hege fasste die Problematik des gegenseitigen Misstrauens prägnant zusammen: „Ich spitze zu: Frauen der Frauenbewegung unterstellen dem Kinderschutz, dass er der Kinder wegen Frauen immer wieder in ihre alte Rolle zurückdrängen will. Der Kinderschutz unterstellt der Frauenbewegung, dass sie die Bedeutung der Entwicklung von Kindern – auch ihre Beziehung zu ihren Vätern – hinter der Entwicklung der Frauen zurückstellt.“ (Hege 1999, 2)Empirische Ergebnisse weisen deutlich auf die Notwendigkeit von Kooperation hin:• Wenn die Bedrohung und Misshandlung der Mütter ausgeblendet wird, kann es immer wieder geschehen, dass getroffene Umgangs- oder Sorgerechtsregelungen zur Gefährdung bzw. Verletzung von Frauen und Kindern führen (Hester, Radford 1996).• Wenn Interessensgegensätze zwischen Frauen und ihren Kindern nicht gesehen bzw. nicht bearbeitet werden, kann es geschehen, dass Kinder wie „Handgepäck“ ins Frauenhaus, wieder nach Hause, wieder ins Frauenhaus mitgenommen werden, ohne selbst gehört zu werden (Hagemann-White, Kavemann u.a. 1981, Saunders 1995).• Wenn die elterlichen Kompetenzen einer Frau an ihrem aktuellen Zustand bei der Flucht in ein Frauenhaus nach jahrelanger Misshandlung gemessen werden, geschieht ihr Unrecht. Es wird übersehen, dass Misshandlungen und Demütigungen tiefgreifende Auswirkungen auf die Gefühle und das Verhalten von Frauen gegenüber ihren Kindern und auf ihr Selbstverständnis als Mutter haben. Diese Auswirkungen sind nicht irreversibel (Kelly 1994).• Wenn Frauen vorgeworfen wird, die Kinder nicht vor der Gewalt des Mannes geschützt zu haben, wird übersehen, dass eine Frau, die sich selbst nicht schützen kann, nicht für den Schutz ihrer Kinder Sorge tragen kann (Peled 1997).• Wenn gesagt wird, Väter, die ihre Kinder nicht misshandelt haben, sondern nur ihre Frau, seien „immer gut zu den Kindern gewesen“ und hätten ein Recht auf Kontakt zu ihnen, wird ausgeblendet, dass die Misshandlung der Partnerin den Mann nicht nur als Partner, sondern auch als Vater disqualifiziert (Peled 1997, Stark, Flitcraft, 1988, WiBIG 1999).Zusammenhänge zwischen beiden Bereichen der Gewalt müssen in Zukunft stärker gesehen und berücksichtigt werden. Es geht also nicht nur um Einzelfall bezogene Kooperation, sondern um das Institutionalisieren der Zusammenarbeit zwischen Bereichen und Institutionen der Frauenunterstützung und der Jugendhilfe.Wir stehen im Moment an einer interessanten historischen Schwelle, was die Zusammenarbeit dieser beiden Bereiche betrifft. In beiden Bereichen werden gerade die gesellschaftlichen Normen verschoben – es werden Gesetze überarbeitet. Es gibt inzwischen ein Gesetz, das Kindern ein Recht auf Gewaltfreiheit in der Erziehung zuerkennt. Damit erden erstmalig in Deutschland Menschenrechte auch für Kinder voll anerkennt. Kinder waren die letzte Gruppe der Bevölkerung, gegen die legitim Gewalt angewandt werden durfte. Eine weitere Änderung diskutiert der Gesetzgeber zur Zeit: Das kommende Gewaltschutzgesetz wird dazu beitragen, dass Frauen Alternativen zur Flucht erhalten, dass sie sich und ihren Kindern das Lebensumfeld besser erhalten können, auch wenn sie sich von einem gewalttätigen Partner trennen. Die spezifische Problematik und Dynamik der Gewalt gegen Frauen häuslichen Bereich wird von Gesetz anerkannt. Davon profitieren auch die Kinder.Beide Arbeitsbereiche sind aufgefordert, Schritte zur Optimierung der Unterstützung und des Schutzes einzuleiten:• Langfristig muss geprüft werden, inwieweit die neuen Schutzanordnungen auch für Kinder einsetzbar sind.• Mittelfristig muss eine gute Kooperation zwischen Frauenhäusern, Zufluchtswohnungen und Frauenberatungsstellen einerseits und Jugendämtern, Familiengerichten, Kinderschutzzentren, Familienberatungsstellen andererseits aufgebaut werden.Für den Arbeitsbereich der Frauenhäuser bedeutet das aus meiner Sicht Konsequenzen mit Blick auf die Mädchen und Jungen, die so aussehen könnten:Kurzfristig kann ein Katalog von Unterstützungsangeboten für Kinder bei häuslicher Gewalt während eines Frauenhausaufenthaltes umgesetzt werden: Alle Kinder und Jugendlichen, die mit ihrer Mutter in ein Frauenhaus kommen, erhalten von den Mitarbeiterinnen möglichst umgehend Orientierung, wo sie sind und warum sie hier sind. Außerdem werden sie – getrennt von der Mutter – nach ihren Erlebnissen befragt und ihre Wünsche angehört. Es wird abgeklärt, ob Kinderschutzmaßnahmen erforderlich sind und wenn ja, werden diese eingeleitet, also das Jugendamt informiert. Nach Möglichkeit wird mit jedem Mädchen und Jungen ein Sicherheitsplan erarbeitet. D.h. mit Kindern klären, was sie tun können und wie sie sich schützen können, wenn sie erneut in eine Gewaltsituation geraten. Nach Möglichkeit wird ein gemeinsames Gespräch mit den Kindern und der Mutter geführt, in dem die Gewalt offen gelegt wird, Kinder gesagt bekommen, weshalb sie nicht in alle Pläne der Erwachsenen eingeweiht werden können – um sie nicht mit einem Geheimnis zu belasten und aus Sicherheitsgründen – und in dem Kinder ihren Müttern sagen können, wie sie die häusliche Gewalt erlebt haben. Diese Gespräche sollten von Mitarbeiterinnen begleitet werden. Sind Kinder für etwas längere Zeit im Frauenhaus sollte geklärt werden, wo sie langfristig Begleitung und Unterstützung bekommen können und der Kontakt zu den entsprechenden Einrichtungen hergestellt werden.Für den Arbeitsbereich der Jugendämter bedeutet das aus meiner Sicht Konsequenzen mit Blick auf die Kindesmutter, die so aussehen könnten:Kurzfristig kann ein Katalog von Unterstützungsangeboten für Frauen bei häuslicher Gewalt im Kontext der Beratung und Intervention durch das Jugendamt umgesetzt werden: In allen Fällen, in denen es um Maßnahmen zur Sicherung des Kindeswohls geht, vor allem aber in Fällen, in denen Gewalt gegen Kinder bekannt ist oder befürchtet wird, wird im Beratungsgespräch nach der Situation der Kindesmutter gefragt und mögliche Gefährdungen geklärt. Frauen, die häusliche Gewalt erleiden, erhalten vom Jugendamt Information über Zufluchts- und Beratungsmöglichkeiten. Frauen, die vor einem gewalttätigen Partner geflüchtet sind, werden nicht zu gemeinsamen Gesprächen mit diesem Mann verpflichtet. Wenn häusliche Gewalt vorliegt, empfiehlt das Jugendamt eine Aussetzung des Umgangsrechts, bis die Frage der Sicherheit von Frau und Kindern geklärt ist.Einige Zahlen und Daten im Überblick:Jalna Hanmer (1989) untersuchte die Erfahrungen von Kindern, die mit ihren Müttern in Frauenhäuser von Women’s Aid in Großbritannien gekommen waren und stellte fest, dass 1/3 der Kinder ebenfalls körperlich oder sexuell durch den Partner der Mutter misshandelt worden waren.Abrahams (194) befragte 108 Mütter in Familienberatungszentren, die Gewalt durch den Partner erlebt hatten. Über ¼ der Kinder war ebenfalls von diesem Mann – meist dem Vater der Kinder – misshandelt worden. ¾ hatten Misshandlungen der Mutter miterlebt. 2/3 hatten diese mitgehört.Farmer & Owen (1995) untersuchten Fälle von Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch, in denen Kinderschutzmaßnahmen eingeleitet worden waren. In 60% der Fälle von Kindesmisshandlung und in 40% der Fälle von sexuellem Missbrauch waren auch die Mütter der Gewalt durch den gleichen Mann ausgesetzt.Epstein & Keep (1995) befragten 126 Kinder, die sich wegen der Misshandlung ihrer Mutter an Childline – das Notruftelefon für Kinder in GB – gewandt hatten. Fast 40% sagten, dass der Partner der Mutter – in den meisten Fällen ihr biologischer Vater – auch sie und/oder ihre Geschwister misshandelt.Mezey & Burley (1997) stellten fest, dass während der Schwangerschaft Gewalt in der Beziehung eskaliert und ihren Höhepunkt nach der Geburt des Kindes erreicht. Einige andere Studien fanden heraus, dass die Schwangerschaft häufig der Beginn von Misshandlungen ist, und dass die Gewalthandlungen intensiver und öfter sind, wenn Frauen schwanger sind oder kleine Kinder haben.Humphreys (1997) untersuchte 32 Akten von Kinderschutzfällen und kam zu dem Ergebnis, dass in 11 Fällen, also 1/3, die Mütter teilweise schwere Verletzungen durch den Partner erlitten hatten.Hester & Pearson (1998) untersuchten 111 Kinderschutzakten einer Kinderschutzbehörde. In einem Drittel der Fälle waren Informationen über Gewalt gegen die Mutter vermerkt. Nachdem die Behörde zu häuslicher Gewalt fortgebildet worden war, stieg die Anzahl der Fälle, in denen häusliche Gewalt bekannt wurde auf 2/3. Evan Stark und Anne Flitcraft (1988) weisen in ihrem bahnbrechenden Artikel „Risiko für Frauen und Kinder: Feministische Perspektiven für den Kinderschutz“ darauf hin, dass die Misshandlung der Mütter der häufigste Kontext von Kindesmisshandlung ist, bzw. dass der Mann, der seine Partnerin schlägt, auch der typische Kindesmisshandler ist. Zusammenhang zwischen häuslicher Gewalt und KindesmisshandlungDie wichtigsten Erkenntnisse vorliegender Forschung sollen kurz zusammengefasst werden: Wenn häusliche Gewalt stattfindet, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch Kinder misshandelt, sexuell missbraucht oder vernachlässigt werden. Wenn Kindesmisshandlung durch den Vater stattfindet, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch die Mutter Gewalt erleidet. Wenn Gewalt gegen die Mutter stattfindet, dann besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es der Partner der Mutter ist, der die Kinder misshandelt. (Mullender & Moreley 1994) Gewalt gegen die Mutter schadet den Kindern immer, unabhängig davon, ob sie selbst unmittelbar Gewalt erleiden oder nicht. (Peled 1995) Wenn Frauen nicht unterstützt und geschützt werden, bleiben Kinder mit dieser schädigenden Situation alleine. (Kelly 1994) Häusliche Gewalt muss als zentrale Thematik in alle Überlegungen zum Kinderschutz einbezogen werden. (Hester 1998)Das Fazit könnte lauten: Gewalt gegen die Mutter ist eine Form der Gewalt gegen das Kind. Wir haben es somit nicht nur mit „Zeugen“ sondern mit Opfern von Gewalt zu tun.Auswirkungen der Gewalt gegen die Mutter auf die Töchter und SöhneDas Erleben, wie der Vater die Mutter misshandelt, demütigt und einschüchtert beeinflusst das Bild, das Töchter und Söhne von Mutter und Vater haben. Und es beeinflusst die Beziehung zu Vater und Mutter. Kinder – selbst kleine Kinder – fühlen sich angesichts der Gewalt des Vaters und der Ohnmacht der Mutter sehr hilflos und ausgeliefert, aber auch verantwortlich für das, was passiert. Oft glauben sie, sie seien daran schuld. Oder sie versuchen, einzugreifen, den Vater zurückzuhalten, die Mutter zu schützen. Wenn sie sich einmischen, werden sie oft selbst misshandelt. Oder sie haben Angst, sich einzumischen und deshalb Schuldgefühle. Oder sie sehen, in welcher Verfassung die Mutter ist, und übernehmen die Verantwortung für die Versorgung und den Schutz ihrer Geschwister bzw. die Versorgung des Haushalts.Das Miterleben der Gewalt gegen die Mutter hat vielfältige und unterschiedliche Auswirkungen auf die Töchter und Söhne. Nie bleibt es ohne Auswirkungen. Das Miterleben dieser Situation ist für Kinder immer schädigend. Die Auswirkungen erreichen nicht immer traumatisierende Intensität. Aber qualifizierte, eigenständige Unterstützung brauchen alle Kinder, die Gewalt gegen die Mutter erlebt haben. Vor allem in den vielen Fällen, in denen Kinder über lange Zeit der chronischen Gewalt des Vaters gegen die Mutter ausgesetzt waren, ist mit traumatischen Schädigungen zu rechnen.In vielen Fällen werden unspezifische Auswirkungen beobachtet wie:• Schlafstörungen• Schulschwierigkeiten• Entwicklungsverzögerungen• Aggressivität• ÄngstlichkeitDieses Spektrum ähnelt sehr den Symptomen, die Kinder und Jugendliche in anderen schwierigen Lebenssituationen zeigen, z.B. wenn sie selbst Gewalt in unterschiedlicher Form erleiden, wenn sie Trennungen hinnehmen müssen und ihnen wichtige Bindungen verloren gehen usw.Es gibt auch Studien, die auf die Geschlechtsspezifik der Auswirkungen eingehen und darauf hinweisen, dass Mädchen, wenn sie sich in dieser Situation mit der Mutter identifizieren, gefährdet sind, später selbst Gewalt in ihren Beziehungen zu tolerieren. Oder dass Söhne, die sich in dieser Situation mit den Vätern identifizieren, gefährdet sind, später selbst Gewalt als Durchsetzungsmittel für ihre Bedürfnisse einzusetzen (Wolfe et al. 1995). Die Annahme eines automatischen Gewaltkreislaufs stimmt zwar nicht mit den Ergebnissen der Forschung überein, ein sehr starker Zusammenhang zwischen den Kindheitserfahrungen und eigenem Gewalthandeln ist jedoch gut belegt (Bussmann 2000). Unterstützung ist also auch in präventiver Hinsicht wichtig. Die Forschung weist darauf hin, dass das Erleben der Misshandlung der Mutter für späteres eigenes Gewalthandeln von mindestens ebenso großer Bedeutung sein kann, wie die Tatsache, selbst als Kind geschlagen worden zu sein. (Metell 1999)Was erleben Kinder, wenn die Mutter vom Vater misshandelt wird?Es ist erforderlich, sich ein Bild davon zu machen, was wir meinen, wenn wir vom Miterleben der Gewalt sprechen. Kinder sehen, was passiert, wenn sie im selben Raum sind, sie hören das gesamte akustische Spektrum der Gewalt, wenn sie im Nebenraum sind, sie spüren die Eskalation, die destruktiven Emotionen und sie denken darüber nach, was das alles zu bedeuten hat.Sie sehen: • Der Vater schlägt die Mutter, stößt und boxt sie, reißt sie an den Haaren.• Er tritt die am Boden liegende Mutter.• Er schlägt mit Gegenständen, wirft Gegenstände durch den Raum.• Er bedroht die Mutter mit dem Messer oder einer anderen Waffe.• Er vergewaltigt die Mutter.• Die Mutter fällt.• Sie geht auf ihn los, sie wehrt sich und kämpft.• Sie blutet.Sie hören: • Der Vater schreit, brüllt.• Er bedroht die Mutter, er bedroht sie mit dem Tod.• Er beleidigt und beschimpft die Mutter, beschimpft sie auch sexuell.• Er setzt sie herab, entwertet sie als Person, als Frau und als Mutter.• Die Mutter schreit, weint, wimmert.• Sie brüllt ihn an, beschimpft ihn, setzt sich zur Wehr.• Sie gibt keinen Laut mehr von sich.Sie spüren: • Den Zorn des Vaters, die Heftigkeit seiner Zerstörungswut.• Die Angst der Mutter, ihre Ohnmacht und Unterwerfung.• Die Angst der Geschwister, vor allem der Kleinen.• Die bedrohliche, unsichere, Atmosphäre vor den Gewalttaten.• Die Eskalation in Situationen von Streit und Konflikt.• Die eigene Angst und Ohnmacht.Sie denken: • Er wird sie töten.• Ich muss ihr helfen• Ich muss die Kleinen raushalten.• Ich muss mich einmischen, habe aber Angst, mich einzumischen.• Er wird mich schlagen.• Er wird uns alle töten.• Sie ist selbst schuld, warum widerspricht sie immer.• Sie ist so schwach, ich verachte sie.• Sie tut mir so leid, ich hab sie lieb.• Ich will nicht, dass er weggeht.• Sollen die doch selbst klarkommen, ich habe nichts damit zu tun.• Ich möchte unsichtbar werden.• Ich bin unwichtig, niemand kümmert sich um mich und meine Angst.• Sie wird mich nie beschützen können.Die Intervention: Kinder und Polizeieinsätze wegen häuslicher GewaltEine Station auf den Weg der Hilfesuche, die viele Mädchen und Jungen kennenlernen ist der Polizeieinsatz. Kinder und Jugendliche sind nicht selten diejenigen, die die Polizei rufen oder die Nachbarn alarmieren. In der Einsatzsituation werden sie oft übersehen und nicht beachtet.Polizeibeamte und -beamtinnen haben in dieser Situation wenig Zeit und Spielraum, sich auf die Kinder zu beziehen und auf ihre Ängste und Bedürfnisse einzugehen. Es gehört nicht unmittelbar zu ihrem Auftrag. Das Routinemäßige Hinzuziehen von Kinderschutzeinrichtungen ist nicht üblich und auch schwer umsetzbar. Jede dritte Person, die beim Einsatz anwesend ist, muss zusätzlich geschützt werden. Spezifische Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder an die zu jeder Tages- und Nachtzeit verweisen werden kann, gibt es kaum.Frauen nehmen jedoch sehr sensibel wahr, wenn von der Polizei auf die Bedürfnisse ihrer Kinder geachtet wird. Unsere Befragungen von Bewohnerinnen in Frauenhäusern zeigen deutlich, dass sie es als als eine große Entlastung in der chaotischen, krisenhaften Situation empfinden, wenn die Beamten und Beamtinnen sich den Kindern zuwenden und mit ihnen über das, was gerade passiert sprechen, bzw. die Mutter dabei unterstützen, an alles erforderliche für sich und die Kinder zu denken, wenn sie ihre Eile und heftigem Aufgewühltsein packen muss..Ein Beispiel für Veränderung: Im Rahmen des Berliner Interventionsprojekts gegen häusliche Gewalt wurden neue Richtlinien für polizeiliches Handeln in Fällen häuslicher Gewalt erarbeitet. In diesen Richtlinien wird auf Kinder eingegangen und die Aufforderung an die BeamtInnen gerichtet, sie sollten• Sich den Kindern vorstellen;• Die Kinder nach ihrem Namen fragen, um sie besser ansprechen zu können;• Den Kindern erklären, was gerade passiert und was passieren wird;• Zwangsmaßnahmen gegen den Mann möglichst nicht im Beisein der Kinder vornehmen. (Der Polizeipräsident in Berlin Hg., 1999)In Fortbildungsveranstaltungen für Polizeiangehörige, wie sie im Land Berlin und anderen Bundesländern durchgeführt werden, wurde die Situation der Kinder als Thema erfolgreich integriert (Kavemann, Leopold, Schirrmacher 2001 b).Die Flucht: Kinder im FrauenhausEine weitere Station für eine erhebliche Anzahl von Mädchen und Jungen, die häusliche Gewalt erleben, ist das Frauenhaus.• Kinder sind von Anfang an in Frauenhäuser gekommen• Sie stellen bis zur Hälfte der BewohnerInnen eines Frauenhauses.• Es gibt in fast allen Frauenhäusern eigene Unterstützungsangebote für die Kinder.• Sie brauchen qualifizierte Unterstützung im Frauenhaus und auch nach dem Frauenhaus: Für Kinder ist der Aufenthalt in einer solchen Einrichtung oft eine spezielle Zumutung trotz der aktuellen Erleichterung, die sich einstellt, wenn sie sich in Sicherheit befinden. Kinder sind vor allem sehr froh darüber, dass ihre Mutter Hilfe bekommt. Dadurch werden sie etwas von der ungeheuren Verantwortung und Überforderung entlastet. Unterstützung für Kinder im Frauenhaus sollte immer an diesem Punkt – der Entlastung von Verantwortung – beginnen. Alex Saunders, ein Sozialpädagoge aus England, hat eine interessante Forschungsarbeit hierzu veröffentlicht. (Saunders 1995) Er hat selbst im Alter von 13 Jahren ein halbes Jahr lang mit seiner Mutter in einem Frauenhaus gelebt und hat später Frauen und Männer befragt, die ebenfalls als Kinder im Frauenhaus waren. Die Gespräche zeigen eine Mischung aus Dankbarkeit und dem Gefühl, selbst nicht wichtig zu sein.Unterstützung für Kinder im Frauenhaus wird immer auch als Entlastung der Mütter verstanden, die in dieser Krisensituation nur bedingt in der Lage sind, die emotionalen Bedürfnisse ihrer Kinder zu erfüllen. Oft gelingt es ihnen kaum, sie regelmäßig zu versorgen und sie sind auf die Hilfe ihrer Mitbewohnerinnen angewiesen, bis sie sich beruhigt haben, gesund geworden sind, oder sich als Mutter wieder belastbar fühlen. Unterstützung für Kinder muss aber ganz spezifisch an den Problemen, Loyalitätskonflikten, Verlustgefühlen und Ängsten der Mädchen und Jungen ausgerichtet sein. Sie haben einen Anspruch auf eigenständige Zuwendung und professionelle Unterstützung. (Peled u.a. 1992) Kinder verlieren durch die Flucht vieles::• Verlust der alten Umgebung • Verlust von Bezugspersonen und Freunden z.B. durch Umschulung und durch Anonymität der Adresse.• Verlust von Spielzeug, das in der Wohnung geblieben ist, Fahrrad, vielleicht Haustiere, die nicht ins Frauenhaus mitgenommen werden dürfen.• Die Mutter ist in einer Krise zu einem Zeitpunkt, an dem die Kinder sie sehr brauchen.• Einige vermissen den Vater.• Es fehlt an Geld.• Sie haben Angst vor der Zukunft.Frauenhäuser und Zufluchtswohnungen brauchen eine Ausstattung, die qualifiziertes Personal für die Kinder beinhaltet: Erzieherinnen, Heilpädagoginnen, Kinderpsychologinnen. Sprachprobleme und kulturelle Unterschiede müssen auch bei den Kindern beachtet werden. Dafür muss die öffentliche Hand Finanzierung bereitstellen. Großen Frauenhäusern gelingt es eher, spezialisierte Kolleginnen für die Mädchen und Jungen zu beschäftigen Problematisch ist dieses Angebot vor allem in kleinen Einrichtungen mit wenig Personal. Hier kann eine Lösung nur über die Kooperation mit anderen Einrichtungen im Umfeld gefunden werden.Umgangsrecht und Sorgerecht Auch wenn Frauen den gewalttätigen Partner verlassen, bedeutet das nicht das Ende der Gewalt, sondern in vielen Fällen eine Eskalation der Bedrohung und Gewalt und sofort setzt der Kampf des Mannes um die Kinder ein. Die Zeit der Trennung ist für eine misshandelte Frau die gefährlichste. In dieser Zeit besteht das höchste Risiko, schwer verletzt oder getötet zu werden (Kelly 1998).Um nicht in Kontakt zu dem gewalttätigen Partner treten zu müssen, versuchen viele Frauen in dieser höchst gefährlichen Situation, das alleinige Sorgerecht zu erhalten oder Besuchsregelungen zu verhindern. Bei diesen Entscheidungen macht sich allerdings fatal bemerkbar, dass die Frage des Kindeswohls unabhängig von der Gewalt des Vaters gegen die Kindesmutter diskutiert wird. Die Frage ihrer Sicherheit spielt in der Regel keine Rolle.Hester & Pearson (1996) führten eine Vergleichsuntersuchung zwischen England und Dänemark bezüglich der Entscheidungen zu Besuchs- und Umgangsregelungen in Fällen von häuslicher Gewalt durch, die zu folgenden Ergebnissen kam. 70% der Frauen, deren Kinder Kontakt zum Vater hatten, wurden während der Besucher oder während der Übergabe der Kinder erneut misshandelt und/oder bedroht, auch noch nach mehr als einem Jahr Trennung. 58% der Kinder wurden während der Besuche misshandelt.Grundsätzliche Erkenntnisse der Studie von Hester & Pearson (1996):• Dem Kontakt des Vaters zu den Kindern wird Vorrang vor dem Kindeswohl eingeräumt.Der Wert, den der Kontakt zum Vater für das Kind hat, wurde selten auf dem Hintergrund der vorangegangenen Gewalthandlungen in Frage gestellt. Die MitarbeiterInnen der Kinderschutzbehörde konfrontierten Väter kaum einmal mit ihrer Gewalttätigkeit. Viele von ihnen bestätigten den Vater in seiner verzerrten Wahrnehmung, dass er keine Schuld trage und dass ein eventuelles Scheitern der Besuchskontakte an der Feinseligkeit seiner Frau liege, die nicht kooperieren wolle.Gewalt ist ein Thema, das grundsätzlich zu Polarisierungen führt. Wenn eine Einrichtung im Kooperationsverbund die Interessen der Frau vertritt, wird sich schnell eine finde, die die Interessen des Mannes vertritt. Deshalb ist hier Fortbildung und Austausch so besonders wichtig.• Frauen und Kinder werden während der Besuche bzw. bei der Übergabe der Kinder misshandelt.Besuchsregelungen geben Vätern die Möglichkeit, Misshandlungen, Bedrohungen und Kontrolle fortzusetzen. Auch wenn eine Frau an einen anonymen Schutzort flieht oder sich eine neue Wohnung mit geschützter Adresse sucht, kann der Mann über die Jugendbehörde ihre neue Adresse in Erfahrung bringen oder das Kind unter Druck setzen, ihm zu sagen, wo sich die Mutter aufhält.Gewalttätige Männer haben häufig vor der Trennung keine enge Bindung an ihre Kinder gehabt und sind oft schlechte Versorger. Sie wollen vor allem ihr Recht durchsetzen und sehen es als eine persönliche Niederlage und einen Koltrollverlust an, wenn sie dieses Recht auf die Kinder nicht bekommen. Wenn die Auswirkungen der Misshandlung der Mutter auf die Kinder nicht bedacht und ernst genommen werden, werden Kinder dem Risiko von Misshandlung, Vernachlässigung und schlechter Versorgung während der Besuchskontakte ausgesetzt. (Hester 1996)• Einer Einigung der Eltern wird größere Bedeutung eingeräumt, als dem Ergebnis / der Qualität dieser Einigung.In den letzten Jahren wird – nicht nur in Deutschland – auf gemeinsames Sorgerecht als Regelfall und auf einverständliche Einigungen und persönliche Einigungsgespräche gesetzt. Ich sehe darin ein Missverständnis des Neuen Kindschaftsrechts der zeigt, wie viel Fortbildungsbedarf hier besteht, um nicht nur SozialarbeiterInnen im Amt, sondern auch RechtsanwältInnen und RichterInnen zu der erforderlichen Rechtssicherheit bei ihren Entscheidungen zu verhelfen. Die Institutionen, die für Entscheidungen über das Kindeswohl zuständig sind, haben oft nur wenig Kenntnisse über die Dynamik und Gefährlichkeit häuslicher Gewalt gegen Frauen, und übersehen deshalb oft folgendes: Um gleichberechtigt verhandeln und sich einigen zu können, müssen die Verhandlungspartner von annähernd gleichen Positionen ausgehen können. Das ist in Gewaltverhältnissen nicht der Fall. Sinnvolle, praktikable Lösungen werden so nicht zustande kommen• Schutz wird nicht gewährleistet.Es wird von Seiten der Jugendämter und Familiengerichte – nicht nur in Deutschland – kaum etwas unternommen, um die Sicherheit von Frauen in den Situationen zu gewährleisten, in denen sie die Kinder an den Vater übergeben oder sie bei ihm abholen, bzw. in denen er kommt, um die Kinder abzuholen oder zurückzubringen. Frauen, die sich von gewalttätigen Partnern trennen, müssen, in einer Zeit, die für sie außerordentlich gefährlich ist, allein für ihre Sicherheit und die der Kinder sorgen. Untersuchungen (Hester & Pearson 1996) weisen darauf hin, dass der mangelnde Schutz schädliche Auswirkungen auf die Qualität des Besuchskontakts hatte. Es war für die Kinder katastrophal und verstärkte ihre Loyalitätskonflikte, wenn der Vater die Mutter bei jeder Begegnung beschimpfte, bedrohte oder schlug. Auch waren die vereinbarten Regelungen nicht von Dauer, weil Frauen erneut in anonyme Schutzeinrichtungen fliehen mussten oder sich weigerten, den Mann zu treffen bzw. neue Anträge auf Änderung der gerichtlichen Entscheidungen stellten. Im Sinne der Kinder war dies alles nicht.Es macht m.E. wenig Sinn sich pauschal gegen jeden Kontakt zwischen Vater und Kind nach häuslicher Gewalt auszusprechen. Die Erfahrung der Pädagoginnen in den Frauenhäusern zeigt, dass sehr oft durch die Trennung vom Vater bei den Mädchen und Jungen eine Idealisierung einsetzt. Der abwesende Vater wird idealisiert, der Mutter, die den Alltag zu bewältigen hat und die Trennung vom Vater zu verantworten hat, bekommt entsprechende Probleme mit ihren Töchtern und Söhnen. Wenn nach angemessener Zeit Kontakt unter sicheren Bedingungen stattfinden kann und es begleitende Gespräche mit den Kindern gibt, erhalten sie die Möglichkeit, sich selbst ein realistisches Bild vom Vater zu machen und dann selbst zu entscheiden, ob sie ihn weiterhin sehen möchten oder nicht.Dafür muss geklärt werden: • Welche Qualitätsansprüche wollen wir an Vaterschaft stellen?• Unterscheiden wir sie von den Ansprüchen an Mutterschaft?• Wie können gewalttätige Männer angehalten werden, über ihre Verantwortung als Väter nachzudenken?Eine Lösungsmöglichkeit sehe ich darin, generell bei häuslicher Gewalt das Umgangsrecht vorübergehend auszusetzen, für Sichergeit der Frauen und Kinder zu sorgen und den Mann auf Angebote zur Verhaltensänderung zu verweisen. Dann kann nach angemessener Zeit über Kontakt entschieden werden, wenn klar ist, ob er die Verantwortung für sein Handeln übernimmt, den Schaden, den er den Kindern zugefügt hat, erkennt und zur Veränderung bereit ist oder nicht.Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf mütterliches Verhalten und mütterliche KompetenzenManche Frauen bleiben „um der Kinder willen“ bzw. “um den Kindern den Vater zu erhalten“ in der Misshandlungssituation, nur um später festzustellen, dass die Kinder auch misshandelt wurden, oder dass sie gehofft hatten, die Mutter würde endlich weggehen. Manche Frauen gehen um der Kinder willen aus der Gewaltsituation, nur um später zu hören, dass ihnen der Papa fehlt. Eine Mutter kann sich hier kaum „richtig“ entscheiden.Nur selten wird diskutiert, welche Auswirkungen die häusliche Gewalt auf die Mutter und ihre elterlichen Kompetenzen und ihre Beziehung zu den Kindern hat. Untersuchungen weisen darauf hin, dass viele Frauen ihr möglichstes tun, um ihre Kinder vor Misshandlung zu schützen und um die Tatsache, dass sie misshandelt werden, vor ihren Kinder zu verbergen (Kelly 1994). Das Schweigen der Mutter macht es den Kindern jedoch fast unmöglich, eigene Erlebnisse und Gefühle auszusprechen. Deshalb ist das Verschweigen der Gewalt nie im Interesse der Kinder und Frauen sollten dabei unterstützt werden, ehrlich zu ihren Kindern zu sein. Untersuchungen in Frauenhäusern haben gezeigt, wie schwer es Müttern und Kindern fällt, über die erlebte Gewalt miteinander zu sprechen und wie hilfreich dabei die Unterstützung durch Außenstehende sein kann. Hierbei unterstützt die Broschüre „Mehr Mut zum Reden“, die aus dem schwedischen übersetzt und über das BMFSFJ zu beziehen ist.Die Misshandlungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Gefühle und das Verhalten von Frauen gegenüber ihren Kindern und auf ihr Selbstverständnis als Mütter (vgl. Mullender 1994, Peled 1997. Umgekehrt haben die Misshandlungen nachhaltige Auswirkungen auf das Verhältnis der Töchter und Söhne zur Mutter. Viele Kinder haben im Laufe der Zeit beide Elternteile als unfähig erlebt und den Respekt vor ihnen verloren.Für einige Frauen ist das Empfangen, Gebären und Versorgen der Kinder so unmittelbar mit den Misshandlungen verbunden, dass es ihnen nicht gelingt, diese Verbindung aufzulösen z. B. • wenn Kinder durch Vergewaltigung gezeugt wurden;• wenn der Mann ständige Schwangerschaft als eine Möglichkeit einsetzte, um die Frau an sich zu binden;• wenn Kinder aufgefordert wurden oder sich dafür entschieden haben, sich auf die Seite des Misshandlers und gegen die Mutter zu stellen oder sie verachten;• wenn Kinder in die Misshandlung der Mutter einbezogen wurden, aufgefordert wurden mitzumachen oder später beginnen, die Rolle des misshandelnden Vaters zu übernehmen.Häusliche Gewalt kann noch andere Auswirkungen auf Mütterlichkeit haben, die bedacht werden sollten (vgl. Kelly 1994):• Manche Frauen sehen sich gezwungen, ein Kind zu opfern, um sich selbst und die anderen Kinder zu schützen, z.B. wenn der Misshandler sie nur dann gehen lässt, wenn sie ein bestimmtes Kind bei ihm zurücklässt, damit er sicher sein kann, dass sie zurückkommt (dann ist es oft das jüngste Kind) oder um sie gegen zu lassen (dann handelt es sich oft um ein sexuell missbrauchtes Kind).• Manche Frauen sehen in den Kindern während der Misshandlungsbeziehung oder nach der Trennung ihren ganzen Lebensinhalt, was durch soziale Isolation auf der Flucht in Zufluchtsorte mit anonymer Adresse bzw. durch den Wechsel des sozialen Umfeldes nach einer Trennung verstärkt werden kann. Dann werden die Kinder zur einzigen Quelle von Trost und Kontakt gemacht und dadurch überfordert und funktionalisiert.• Manche Frauen setzen selbst Gewalt ein, entweder um die Kinder zu disziplinieren und dadurch befürchteten Misshandlungen des Mannes vorzubeugen oder als Ausdruck eigener Frustration und Ärger.• Manche Frauen verlieren durch die Misshandlungen und Herabsetzungen jeden Glauben in ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, gut für ihre Kinder zu sorgen und ihnen emotional nahe zu sein. Sie schämen sich oft sehr dafür, in welchen entwürdigenden Situationen die Kinder sie schon gesehen haben. So kann keine elterliche Autorität aufgebaut werden. Diese ist aber erforderlich, wenn die Mutter weiterhin mit den Kindern lebt und für sie verantwortlich ist, denn dann müssen Kinder ihrer Mutter mit Respekt begegnen können.Frauen brauchen die Möglichkeit, über diese Probleme sprechen zu können, ohne sich bedroht oder zusätzlich als schlechte Mutter entwertet zu sehen. Mütter und Kinder brauchen Unterstützung, oft aber auch Herausforderung und es gibt Situationen, in denen Frauen bei der Entscheidung gestützt werden müssen, ihre Kinder in die Verantwortung anderer abzugeben – für eine Weile oder auf Dauer, wenn die Beziehung tatsächlich nicht mehr tragfähig ist.Es gibt wenig Möglichkeiten für misshandelte Frauen, offen und furchtlos über Konflikte mit den Kindern zu sprechen. Meistens befürchten sie, gnadenlos beurteilt und als schlechte Mütter angesehen zu werden. Die Tatsache, dass sie die Kinder nicht schützen konnten, kann für dieses Urteil schon ausreichen. Wenn sie dann noch die Kinder schlecht versorgen, vernachlässigen oder misshandeln, sinken ihre Chancen, selbst Unterstützung und Schutz zu bekommen. Es wird übersehen, dass Frauen ihre Kinder nur dann beschützen können, wenn sie selbst Schutz finden. Wenn sie aber auf Hilfesuche gehen und über die Misshandlungen sprechen, befürchten sie oft genug, dass ihnen die Kinder weggenommen werden. Diese Furcht ist mit Abstand der am häufigsten genannte Grund, warum misshandelte Frauen sich nicht an soziale Einrichtungen gewandt haben. Sie haben Angst, dass es negativ ausgelegt wird, wenn sie den Kindern den Vater nehmen oder dass ihnen vorgeworfen wird, dass die Kinder Gewalt miterleben mussten. Liz Kelly kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass in vielen Fällen Schutz und Unterstützung für Frauen der beste Kinderschutz sein kann. Ein zentrales Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass die Gewalt des Mannes gegen die Frau für Kinder die Konsequenz haben kann, dass sie auch ihre Beziehung zur Mutter verlieren.Täterprogramme und väterliche VerantwortungIm Rahmen von Täterprogrammen wie sie zur Zeit in den Interventionsprojekten entwickelt und in vielen Städten installiert werden besteht die Möglichkeit zu einer neuen Kooperation: Männer aus Männerberatungsstellen engagieren sich in diesem Bereich. Wenn auch noch nicht erwiesen ist, wie diese Programme langfristig wirken, so lässt sich doch nachweisen, dass sie kurzfristig, während der Wochen und Monate der Teilnahme an einem Programm, die Gewalttätigkeit und Gewaltbereitschaft akut senken, wie die Evaluation des Londoner Interventionsprojekts nachweist (Burton u.a. 1998). Dies verschafft Frauen die Möglichkeit, die besonders gefährliche Phase der Trennung in relativer Sicherheit zu vollziehen. Auch für Kinder kann dieses neue Angebot von Vorteil sein:• Wenn Täterprogramme die Männer, die Väter sind, dazu auffordern, sich mit dem auseinander zusetzen, was sie ihren Kindern angetan / zugemutet haben.• Wenn die Frage der Qualität von Väterlichkeit und der väterlichen Verantwortung bearbeitet wird.• Wenn als Konsequenz Männer zumindest in der Zeit ihrer Teilnahme an den Kursen nicht mit allen Mitteln gegen die Frau um die Kinder kämpfen, sondern zuerst überlegen, aus welchen Gründen sie Kontakt zu den Kindern wünschen.• Wenn Männer erst nach einer positiven Prognose der KursleiterInnen Umgangsrecht bekommen.Es erscheint mit notwendig, dass die Mitarbeiterinnen von Einrichtungen zur Unterstützung von Frauen und Kindern sich an der Erarbeitung der Inhalte und der Durchführung der Täterprogramme bzw. der sozialen Trainingskurse für gewalttätige Männer beteiligen.KonsequenzenEs geht um ein Abwägen zwischen mehreren Gütern: Zwischen dem Schutz und der Unterstützung von Frauen, dem Schutz und dem Wohle von Kindern und den Rechten von Männern. Schutz vor Gewalt muss immer Vorrang vor dem Recht auf Kontakt haben.• Alle Maßnahmen, die zum Schutz und zum Wohle von Kindern eingeleitet werden, müssen daraufhin überprüft werden, ob sie die Sicherheit der Mutter gefährden.• Alle Angebote, die dem Schutz und der Unterstützung von Frauen dienen, müssen daraufhin überprüft werden, ob sie die Interessen und den Schutz von Kindern nicht vernachlässigen.• Alle Entscheidungen über die Rechte von Vätern auf Umgang mit ihren Kindern müssen daraufhin überprüft werden, ob sie die Sicherheit der Mütter oder das Wohl der Kinder gefährden.Literatur:Abrahams, C. (1994) The hidden victims – Children and Domestic Violence, NCH Action for Children, LondonBIG e.V. Berliner Initiative gegen Gewalt gegen Frauen, Koordinationsstelle des Berliner Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt (Ohne Jahresangabe) Berliner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt. Alte Ziele auf neuen Wegen. Ein neuartiges Projekt gegen Männergewalt an Frauen stellt sich vor, S. 4BMFSFJ (2000) Mehr Mut zum Reden – Von misshandelten Frauen und ihren Kindern, BonnBurton, Sheila, Regan, Linda, Kelly, Liz (1998) Supporting women and challenging men – Lessons from the Domestic Violence Intervention Project. The Policy Press, BristolDer Polizeipräsident in Berlin und BIG e.V. (Hg.) (1999) Polizeiliches Handeln in Fällen häuslicher Gewalt, Leitlinien, BerlinEpstein, C, Keep, G (1995) What children tell Childline about domestic violence in: Saunders, A. It hurts me too: Children’s Experiences of Domestic Violence and Refuge Life. WAFE/ Childline/NISW, BristolFachforum Frauenhaus (1996) DPW Bundesverband (Hg.) Frauenhaus in Bewegung, Frankfurt am MainFamilienrechtszeitschrift (1999) Zur Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge und zur Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf den antragstellenden Elternteil, Heft 24, 1646 ff.Farmer, E, Owen, M (1995) Child Protection Practice: Private Risks and Public Remedies, HMSO, LondonHagemann-White, Carol, Kavemann, Barbara u.a. (1981) Hilfen für misshandelte Frauen. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit, Bd. 124, Stuttgart.Hanmer, Jalna (1989) Women and policing in Britain in: Hanmer, J., Radford, G., and Stanko, E. (Hg.) Women Policing and Male Violence. Routledge, LondonHege, Marianne (1999) Kinder und häusliche Gewalt – Konflikte und Kooperation in: WiBIG – Wissenschaftliche Begleitung Interventionsprojekte gegen häusliche Gewalt – Universität Osnabrück Kinder und häusliche Gewalt. Dokumentation eines Workshops zum gleichnamigen Thema im Januar 1999, Berlin.Hester, Marianne; Radford, Lorraine (1996) Domestic violence and child contact arrangements in England and Denmark, The Policy Press, BristolHester, Marianne, Pearson, Chris, Harwin, Nicola (1998) Making an Impact – Children and domestic violence. A reader and Training Resource. Barnados & NSPCC, LeicesterHester, Marianne, Pearson, Chris (1998) From periphery to centre- Domestic violence in work with abused children. The policy Press, BristolHumphreys, C (1997) Case Planning Issues Where Domestic Violence Occurs in the Context of Child Protection. University of Warwick, CoventryJaffe, Peter G.; Wolfe, David A.; Wilson, Susan Kaye (1990) Children of battered women, Sage, LondonKavemann, Barbara (2000) Kinder und häusliche Gewalt – Kinder misshandelter Mütter, Kindesmisshandlung und Vernachlässigung, Jahrgang 3, Heft 2, S. 106-120, DGgKV.Kavemann, Barbara; Leopold, Beate; Schirrmacher, Gesa (2001) Modelle der Kooperation bei häuslicher Gewalt – Wir sind ein Kooperationsprojekt, kein Konfrontationsprojekt, BMFSFJ (Hg.) Kohlhammer, StuttgartLeopold, Beate; Kavemann, Barbara; Schirrmacher, Gesa (2001) Fortbildungen für Polizeiangehörige sowie Juristinnen und Juristen im Rahmen der Arbeit des Berliner Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt. Ergebnisse der Evaluation der wissenschaftlichen Begleitung. Berlin BMFSFJKelly, L. (1994 ) The interconnectedness of domestic violence and child abuse. Challenges for research , policy and practice in: Mullender, A., Moreley, R. (Hg) Children Living with Domestic Violence, Whiting and Birch, LondonMezey, G. C./ Bewley, S. (1997) Domestic violence and pregnancy, British Medical Journal S. 314Mullender, Audrey; Morley, Rebecca (1994) Children Living with domestic violence. Putting Men’s abuse of women on the Child Care Agenda, Whiting & Birch Ltd, London Peled, Einat (1997) Interventions with children of battered Women: A review of current literature, Children and Youth Services Review, Vol 19 No. 4 pp 277-299Peled, Einat, Jaffe, Peter G.; Edleson, Jeffery L. (1995) Ending the Cicle of Violence. Community response to Children of Bettered Women, Sage, LondonPeled, Einat (1997) Intervention with children of battered Women: A Review of Current Literature. Children and Youth Services Review, 19 (4), 277-299 Peled,E. Edleson, J.L. (1992) Breaking the secret: multiple perspectives on groupwork with children of battered women. Violence and Victims, 7 (4), 327-46Saunders, Alex with C. Epstein, G. Keep, and T. Debbonaire (1995) It hurts me too: Children’s Experiences of Domestic Violence and Refuge Life. WAFE/ Childline/NISW, BristolStark, E., Flitcraft, A. (1988) Women and Children at Risk: A Feminist Perspective on Child Abuse. International Journal of Health Studies, 18 (1), 97-119Wenn der Papa die Mama haut, trifft er auch mich – Dokumentation der Fachtagung vom 30.11.2000, Wien, Frauenbüro, Magistrat der Stadt Wien, aoef@xpoint.at "
12.11.17 16:05


Eine neue Taktik oder schon uralt?

Mir geht eine Aussage nicht aus dem Kopf. "Du hast dich provozieren lassen. " Gepaart mit Vorwurf und Mitleid. Ich bin froh über meine Reaktion. Gewalt an Kindern ist eine Provokation, schlimm wenn sich Menschen dabei nicht provozieren lassen. Ja ich wurde sofort deutlich. Das Motiv ist dann zweitrangig. Gewalt an Schwächeren ist tabu und erst recht an Kindern und erst recht am eigenen. Ich bin glücklich und froh über meine Reaktion und das ich reagiert habe. Ich bin nicht ruhig geblieben und habe mein Kind nicht verspottet und verhöhnt und schutzlos Gewalt ausgesetzt. Also ist das die Taktik, dass man erst einen Menschen ohne Ende herabwürdigt und ihn immer wütender macht, um dann Gewalt zu verüben in der Hoffnung, dass dieser dann nicht reagiert, sondern zu sieht, um das vermeintliche Motiv des Täters nicht zu erfüllen und die Leute beteiligen sich dann durch zusehen an Gewalt und achten darauf sich gut zu benehmen und ruhig zu bleiben. Na aber nicht mit mir. Ich finde auch Verachtung sollte man zum Ausdruck bringen. Wer möchte denn über sch sagen: " Nee also von Gewalt an Kindern habe ich mich nicht provozieren lassen, da bin ich ganz ruhig geblieben. " Mehr kann man sich doch gar nicht selbst entwerten. Ich bin so perplex und bin mir nicht sicher, ob das nicht auch wieder bloß eine Provokation sein sollte.
8.11.17 23:01


So na heute mal spannende Nachrichten

ab heute existiert offiziell das 3. Geschlecht und 1 Jahr Donald Trump. Im Auto hatte ich schon mal kurz in die Nachrichten reingehört. Ich dachte ja letztes Jahr, beim Wahlkampf, dass das ein Witz sei als Trump kanditierte. Na mal sehen, wie das andere sehen.
8.11.17 22:38


Gerade bei Maischberger

Sexualstraftaten und wieder zur Polizei gehen. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder einem Menschen dazu raten kann. Davor kam ein Film über eine Falschanzeige. Es ist schrecklich, wenn jemand unschuldig hinter Gittern muss und mit einem Etikett leben muss einer Straftat, die er nie begangen hat. Aber schön, dass man auch klar gestellt hat, dass das ganz wenige Fälle sind. ein Mann hat eine höhere Wahrscheinlichkeit selbst Opfer einer Sexualstraftat zu werden, als falsch verurteilt zu werden. Die Frage warum Frauen es nicht zur Anzeige bringen. Ich kann sie beantworten. Danke Polizei Bielefeld, wie dass für Opfer von Sexualstraftaten ist, daran mag ich noch nicht mal denken. Allein kann man das fast nicht schaffen.
8.11.17 22:14


Marie Curie Eine faszinierende Frau. Meine Tochter war zu Fasching mal Marie Curie in der Grundschule. Es gab wieder Reportagen, gestern habe ich mir eine angesehen. Ich glaube da kam eine ganze Dokureihe. Frau sein ist in mancherlei Hinsicht einfach nur schrecklich anstrengend und schwer. Und ich bin so gern Frau, aber auch ich wurde noch im 21. Jahrhundert von Bildung wegen meines Geschlechts ausgeschlossen. Habe einen Tötungsversuch durch meinen Mann überlebt, niemanden gehabt, der mir half, mein Kind wurde entführt, weil ich trotzdem weiter gelernt habe. Weil ich mich nicht unterdrücken lassen wollte. Aber welche Mutter kann man nicht mit ihrem Kind erpressen.
7.11.17 22:33


Wann haben sich

Menschen so verstümmeln lassen, dass sie emotional zu nichts mehr in der Lage sind? Wenn ich an mein Kind denke, wie sie trösten konnte, im Kindergartenalter, wenn ein anderes Kind geweint hat. Wie sehr sie bemüht war es wieder gut zu machen. eben völlig normal emotional entwickelt, Spielsachen werden rangeschleppt und dem Kind gegeben, was weint. Kind versucht einfach alles, damit es aufhört und versucht es wieder gut zu machen, den Schaden zu beseitigen und dann treffe ich auf erwachsene Menschen, die Opfer von Gewalt autoritär quälen und einfach jede Form von Gewalt einsetzen nur damit sie nicht mit ihren eigenen Gefühlen konfrontiert werden. Hat man mein Kind ebenso behandelt, dass sie die gleichen Defizite nun aufweist, wie so viele erwachsene? Warum tun Menschen das? Ich habe mit menschen gesprochen, die ernsthaft glauben, dass weinen nach Gewalt schlimm sei und schnell aufhören müsse und schädlich für Kinder sei, während der Gewalt, die tatsächlich zu Ohnmacht und Angst führt heruntergespielt wird un weitere Gewalt befürwortet wird, nur um nicht mit den eigenen Gefühlen sich auseinandersetzen zu müssen. Wann passiert so etwas mit Menschen, für was geben sie ihre Menschlichkeit auf, verlieren den Mut sich engagiert und couragiert ins Leben einzubringen? Für was? Jeder der sich an der Gewalt an Kindern wissentlich beteiligt hat, wird nie mehr ganz glücklich werden im Leben. So etwas verändert alles. Wer einer Mutter die Hilfe nach Gewalt verweigert und ein Kind schutzlos damit der Gewalt durch Männer ausliefert, kann selbst keine Sicherheit mehr im Leben finden, nicht mehr daran glauben, dass Menschen einem helfen werden. Emotionale Vernachlässigung, absolute emotionale Schädigung und Missbrauch an einem Kind, damit wird niemand mehr glücklich. Mut kann helfen, viel mehr als alles andere, einfach mal couragiert sein und an sich selbst glauben, stat zu machen, was andere einem sagen und sich dann einen Bonbon abholen. Welche erwachsenen Menschen begeben sich selbst in ein Erziehungslager und lassen sich zu Gewalt erziehen? Es tut mir auch für diese Menschen leid, aber sie sind erwachsen und haben Verantwortung. Mein Kind war 9 Jahre lebte in Ruhe und Frieden mit mir, dann kam ihr Vater und ihre Kindheit war vorbei und Mama kam nicht in den Job und Papa wütete und drohte und niemand war für sie da. Als ihr Vater sich mir gegenüber gewalttätige verhielt und niemand half, seit dem hatte mein Kind niemanden mehr.
3.11.17 21:02


Ich war so froh

als die Babyjahre hinter uns lagen, freute mich über mein blitzgescheites Kind, freute mich über mein Diplom und die Schulzeit meines Kindes. Nun würde ich endlich den Kopf für andere Menschen frei haben, endlich auftanken, nach diesem Wahnsinn. Noch ein bis zwei Jahre dann würde die Angst vor wieder auftretender plötzlicher Bewusstlosigkeit vorbei sein. Klar blieb die Angst richtige Entscheidungen getroffen zu haben, sie war gerade 5 Jahre als sie in die Schule kam. Ich schob meine Bedürfnisse noch ein bisschen auf, bis sie richtig angekommen ist und ich suchte nach einem Ausgleich für sie. Ich gierte nach Menschen, jeden Elternabend herbei, wo ich erwachsene Menschen treffen konnte. Ich musste endlich wieder denken können, mich fit fühlen, lebendig. Ich brauchte Ruhe und Schlaf. Ich hatte mich auf die Schulzeit von Mausebärhen gefreut, ich engagierte mich gern. Ich kam in ihrer Grundschulzeit einfach nicht in den Job und ich konnte auch mit niemanden darüber reden und ich fand kaum Ansprache, aber meine Liebe entwickelte sich prächtig, dafür hielt ich durch. Dann Gymnasium, wieder die jüngste und der lange Schulweg, aber sie machte einfach super. Nach 4 Jahren Arbeitslosigkeit verschuldete ich mich mit 20.000€, besprach in der Schule noch einmal das notwendigste, schloss Verträge mit dem Mann. Ich nahm mich noch zurück, mein Kind stand an erster Stelle, aber schen einmal ein bisschen mit Menschen reden, mit einem Job 2012 würde ich mir eine Kinderbetreuung leisten und endlich ausgehen, Hobbys haben, unter menschen sein, ich hatte noch ein bisschen Kraft. Der Mann würde irgendetwas gutes hinbekommen, nachdem was er uns 10 Jahre angetan hat, seinem Kind vor allem wollte ich ihm die Chance geben sich entschulden. 7 Jahre bestand der Vertrag, war die Grundlage unserer Beziehung, Grundlage der Ehe. Nun würde es losgehen, ich durfte es nicht vermasseln, 10,5 Monate komplett für meine Job, unter Menschen kommen, mit menschen reden, zusehen, wie Menschen sich bewegen, lernen dürfen, andere fragen können, dann würde ich es hinbekommen und Mausebärchen war so toll und dann... eine völlig künstliche Situation. Das schlimmste,was mir passieren könnte, aber macht nichts, endlich könnte ich mit meinem Mann über etwas reden, rein sachliche Themen und er ist der Experte in medizinischen Fragen und ich die Doofe, also nun würde er mit mir reden, davon war ich überzeugt. Aber mein Mann hat mich mit den gegebenen Umständen, die durch meine Berufsstand hergestellt wurde gemeinsam mich in ein Deprivationssysndrom getrieben und eine Alternatve in den Job gab es nicht. Aber mir dann in so einem Jahr auch noch den Zugang zu Bildung zu nehmen, um mich in Isolation zu halten, da sucht man nach vergleichbarer krimineller Energie, einem Kind damit die Versorgung und den Schutz durch ihre Mutter zu nehmen und mich damit zum Opfer von Gewalt zu machen. Wer kann denn mit so etwas leben und was hätte ich ändern könne, egal was ich getan hätte, durch die ersten eineinhalb Jahre künstliche Situation musste ich auf Arbeit durch, das war Gesetz, Kinderbetreuung konnte ich mir nicht leisten, anders habe ich keinen Job bekommen und zu Gewalt habe ich Stopp und NEIN gesagt, Telefon hatte ich nicht, Freizeit hatte ich auch nicht. Also wie hätte ich ein voll ausgeprägtes Deprivationssyndrom verhindern können. Wo hätte ich menschliche Nähe bekommen könne oder überhaupt ausreichend gesprochene Wörter? Ich weiß es bis heute nicht. Ich war fest überzeugt, dass man einer Mutter nach der Babyzeit, die ich hinter mir hatte mit meinem Kind, uns selbstverständlich mir die Hand reicht ins Berufsleben hinein. Wie Menschen zu so viel Gewalt fähig sind. Eine Frau fast bis in den Tod hineinanzuschweigen, menschliche Nähe vorzuenthalten, ihr Bildung vorzuenthalten, damit sie es nicht in den Job schafft, nicht mehr rechtzeitig. Nach Studium mit krankem Baby alleinerziehend, ausgeschlossen vom sozialen System, zweimal unterlassen Hilfeleistung durch Ärzte an einem krankem Baby, womit habe ich es verdammt nochmal zu tun?
31.10.17 22:49


Ich war so froh

als die Babyjahre hinter uns lagen, freute mich über mein blitzgescheites Kind, freute mich über mein Diplom und die Schulzeit meines Kindes. Nun würde ich endlich den Kopf für andere Menschen frei haben, endlich auftanken, nach diesem Wahnsinn. Noch ein bis zwei Jahre dann würde die Angst vor wieder auftretender plötzlicher Bewusstlosigkeit vorbei sein. Klar blieb die Angst richtige Entscheidungen getroffen zu haben, sie war gerade 5 Jahre als sie in die Schule kam. Ich schob meine Bedürfnisse noch ein bisschen auf, bis sie richtig angekommen ist und ich suchte nach einem Ausgleich für sie. Ich gierte nach Menschen, jeden Elternabend herbei, wo ich erwachsene Menschen treffen konnte. Ich musste endlich wieder denken können, mich fit fühlen, lebendig. Ich brauchte Ruhe und Schlaf. Ich hatte mich auf die Schulzeit von Mausebärhen gefreut, ich engagierte mich gern. Ich kam in ihrer Grundschulzeit einfach nicht in den Job und ich konnte auch mit niemanden darüber reden und ich fand kaum Ansprache, aber meine Liebe entwickelte sich prächtig, dafür hielt ich durch. Dann Gymnasium, wieder die jüngste und der lange Schulweg, aber sie machte einfach super. Nach 4 Jahren Arbeitslosigkeit verschuldete ich mich mit 20.000€, besprach in der Schule noch einmal das notwendigste, schloss Verträge mit dem Mann. Ich nahm mich noch zurück, mein Kind stand an erster Stelle, aber schen einmal ein bisschen mit Menschen reden, mit einem Job 2012 würde ich mir eine Kinderbetreuung leisten und endlich ausgehen, Hobbys haben, unter menschen sein, ich hatte noch ein bisschen Kraft. Der Mann würde irgendetwas gutes hinbekommen, nachdem was er uns 10 Jahre angetan hat, seinem Kind vor allem wollte ich ihm die Chance geben sich entschulden. 7 Jahre bestand der Vertrag, war die Grundlage unserer Beziehung, Grundlage der Ehe. Nun würde es losgehen, ich durfte es nicht vermasseln, 10,5 Monate komplett für meine Job, unter Menschen kommen, mit menschen reden, zusehen, wie Menschen sich bewegen, lernen dürfen, andere fragen können, dann würde ich es hinbekommen und Mausebärchen war so toll und dann... eine völlig künstliche Situation. Das schlimmste,was mir passieren könnte, aber macht nichts, endlich könnte ich mit meinem Mann über etwas reden, rein sachliche Themen und er ist der Experte in medizinischen Fragen und ich die Doofe, also nun würde er mit mir reden, davon war ich überzeugt. Aber mein Mann hat mich mit den gegebenen Umständen, die durch meine Berufsstand hergestellt wurde gemeinsam mich in ein Deprivationssysndrom getrieben und eine Alternatve in den Job gab es nicht. Aber mir dann in so einem Jahr auch noch den Zugang zu Bildung zu nehmen, um mich in Isolation zu halten, da sucht man nach vergleichbarer krimineller Energie, einem Kind damit die Versorgung und den Schutz durch ihre Mutter zu nehmen und mich damit zum Opfer von Gewalt zu machen. Wer kann denn mit so etwas leben und was hätte ich ändern könne, egal was ich getan hätte, durch die ersten eineinhalb Jahre künstliche Situation musste ich auf Arbeit durch, das war Gesetz, Kinderbetreuung konnte ich mir nicht leisten, anders habe ich keinen Job bekommen und zu Gewalt habe ich Stopp und NEIN gesagt, Telefon hatte ich nicht, Freizeit hatte ich auch nicht. Also wie hätte ich ein voll ausgeprägtes Deprivationssyndrom verhindern können. Wo hätte ich menschliche Nähe bekommen könne oder überhaupt ausreichend gesprochene Wörter? Ich weiß es bis heute nicht. Ich war fest überzeugt, dass man einer Mutter nach der Babyzeit, die ich hinter mir hatte mit meinem Kind, uns selbstverständlich mir die Hand reicht ins Berufsleben hinein. Wie Menschen zu so viel Gewalt fähig sind. Eine Frau fast bis in den Tod hineinanzuschweigen, menschliche Nähe vorzuenthalten, ihr Bildung vorzuenthalten, damit sie es nicht in den Job schafft, nicht mehr rechtzeitig. Nach Studium mit krankem Baby alleinerziehend, ausgeschlossen vom sozialen System, zweimal unterlassen Hilfeleistung durch Ärzte an einem krankem Baby, womit habe ich es verdammt nochmal zu tun?
31.10.17 22:49


Wieso

werden Mütter in meinem Beruf derart diskriminiert und zu Gewalt an ihren eigenen Kindern aufgefordert und wenn sie dazu nicht bereit sind, erfahren sie selbst maximale Gewalt und andere übernehmen die Gewalt an den Kindern. Wie kann man denn Müttern zumuten die Bindung zu ihren Kindern aufzugeben und dazu bringen? Wer tut das und wieso schweigt die Uni? Wo findet sich ein Mensch mit Verantwortungsgefühl? Wo jemand, der an Bildung interessiert ist? Ich selbst kann ohne Angst und Zusammenbrüche nicht mehr lernen. Wenn ich schlafe stirbt mein Kind, wenn ich lerne verübt man Gewalt an ihr. Nur 2011 habe ich mich in Sicherheit gewogen. ich war überzeugt, dass nach allem, was sich der Mann die Jahre geleistet hat und dem ausgesprochen Wunsch, dass er Familie möchte, sich mit seiner neuen Position auf Arbeit, mit Zeit um sein Kind kümmern möchte und die gleichzeitige Limitierung meines Zugangs zu einer Bildungseinrichtung, er wirklich meine Bildung unterstützt. er wusste auch, dass er ich mich allein mit Kind krankem Baby zurückließ. er wusste, dass er sein Kind durch sein Verhalten mit in einen lebensbedrohlich Zustand gebracht hat. Das ich aber nirgendswo egal wie viel Geld ich bezahle einen Zugang zu Bildung erhalte über 16 Jahre hinweg und keinen ansprechbaren Menschen kennen lernen kann und mein Kind noch entführt wird, nachdem der mann mich beinahe umgebracht hätte, statt mir zu helfen und Lehrerinnen ihm dabei helfen, indem sie mir die Hilfe verweigerten und mit ihm gemeinsame Sache machten. Menschen die nicht in der Lage waren einer Frau nach häuslicher Gewalt ein Gespräch anzubieten, sie anzurufen, wenn mit dem Kind was ist, obwohl sie es versprochen hatten und ich über meine Zustand kein Geheimnis machte, sondern um Hilfe bat. Ich versuchte ganz schnell einen erwachsenen Menschen zu finden, der helfen könnte oder einfach nur jemand mit dem ich mal reden kann, dann hätte ich wieder Kraft gehabt und mein Kind schützen können. Wenn ich nur wenigstens nichts nachts hätte studieren müssen, sondern schlafen können, wie viel Kraft hätte ich dann gehabt, aber es gab keine Zugang zu Bildung 10 Jahre nach Studium mit krankem Baby gab es keinen Menschen, mit dem ich hätte reden können, keinen Menschen, der mir Inhalte meines Berufes bereit war zu erklären oder einfach nur mal eine Frage beantwortet hätte. Lernen zu könne, dass warum ich eine bereits fertige Existenz aufgeben habe. Es blieb mir ein ganzes junges Leben über verwehrt, so lang, dass ich mein Kind nicht mehr versorgen konnte. Bis zur totalen Erschöpfung habe ich es versucht. Wieso schweigt die Uni?
26.10.17 18:30


Wer hat Mut

Ich muss davon ausgehen, dass die Uni gezielt Gewalt an meinem Kind und mir gefördert haben Nicht nur zweimalige unterlasse Hilfeleistung an meinem Kind, durch Ärzte, was zu zwei lebensbedrohlichen Zuständen geführt hat, nein gezielt die Mutter von Bildung auszuschließen und in die Isolation als alleinerziehende Mutter in einer fremden Stadt zu treiben und dazu noch das gesamte soziale Umfeld wegzuschrettern. Eine Aussprache habe ich nicht erhalten. Keine Antwort auf meine Briefe oder gehen auch die Briefe vom Kanzler und vom Dekan verloren und die sind ebenfalls Opfer von Kriminellen. Werden sämtliche Postwege abgebrochen, so dass für mich als Dauerstudierende einfach nach Gewalt überhaupt gar keine Chance bestand? Wie soll ich entkräftet mit den Folgen der Gewalt als Studiernende alleinerziehende Mutter, ausgeschlossen vom sozialen System ohne irgendeine Hilfe ein Studium meistern und mein Kind beschützen und versorgen und dann noch die Polizei erziehen, während ich mich erhole und eigentlich zuhause bin und für mein Kind da bin. Aber wenn für Polizisten Gewalt an Frauen keine Rolle mehr spielt und sie sich durch Nichtstun daran beteiligen, fällt mir nichts mehr ein. hat die Uni dazu aufgerufen, Frauen die Psychologie studieren einfach mal nicht ernst nehmen, die kann man ruhig umbringen, da kann man dann viel von lernen. Muss ich mir das vorstellen und der Kanzler der Uni beteiligt sich damit selbst an Tötungsversuchen an Frauen und sogar an kranken hilflosen Babys und nimmt den Müttern danach jegliche Chance so dass die dadurch entstandenen Defizite immer größer werden und fördern anschließend Gewalt an den Kindern, wenn die Mutter einfach nachts sich alles allein beibringt. Ich hatte 10, 5 Monate, mehr nicht, weil ich Mutter war. entweder ich lerne da oder das wars für mich. Mir blieb der Zugang zu Bildung verwehrt. Der Kampf um Bildung war zu hart . In 16 Jahren Mutterschaft war 2011 die 10,5 Monate der einzige Zugang zu Bildung den ich hatte und da wurde mir der Zugang zu Bildung verwehrt. Seither muss mein Kind deshalb in Gewalt leben. Ich konnte sie mit meinem Beruf nicht versorgen.
24.10.17 15:37


Weinstein

unfassbar, nicht nur, was er tat..nein viel unglaublicher, was eine Soziologin dazu sagte, nämlich das Frauen, die sexuell belästigt oder missbraucht wurden, sich durchschnittlich 7 Leuten anvertrauen müssen, bis ihnen jemand glaubt. Was kann man dagegen tun. Es tut mir leid,was diesen Frauen passiert ist.
17.10.17 20:02


Mein Kind könnte jetzt

auf eine gute Kindheit zurückblicken mit 4-5 schwierigen Jahren, die wir gemeinsam bewältigt haben, wenn mein Berufsstand mir als Mutter nur einen einzige faire Bildungschance 2011 gegeben hätte. Das war der einzige Zugang zu einer Bildungseinrichtung, die ich in 16 Jahren Mutterschaft hatte. Mein Berufsstand war nicht in der Lage, einer Mutter einen fairen Zugang zu Bildung zu ermöglichen, 16 Jahre lang. Wieso?
17.10.17 13:22


"Schlimmer als Wegsehen

ist Hinsehen und nichts tun. " stand auf einem Plakat an dem ich heute vorbeifuhr.
16.10.17 22:48


"Schlimmer als Wegsehen

ist Hinsehen und nichts tun. " stand auf einem Plakat an dem ich heute vorbeifuhr.
16.10.17 22:48


Mein Kind muss Gewalt erleben

weil ich als Mutter sie nicht mehr schützen konnte. Weil mir wegen meiner Mutterschaft 16 Jahre lang jeder faire Zugang zu Bildung verwehrt blieb. 2 Studien im Selbststudium mit maximal 4 Stunden Schlaf als alleinerziehende Mutter. Was sagen lach habe ich. Ich habe Anfang 2011 ganz klar gesagt, dass ich es nicht kann, aber gern lernen möchte, meinem Ex-mann habe ich mehrfach gesagt, dass ich wirklich dringend lernen muss. Ich habe ihn an sein Versprechen erinnert und gesagt, ,dass ich dringend einen Selbsterfahrungsleiter sprechen möchte, dass ich Freizeit brauche und rausgehen möchte und mit jemanden reden möchte. Er versprach die Kinderbetreuung schaute dann aber zu, wie ich unter seinem Schweigen meine Geh- und Sprechfähigkeit verlor .Die Lehrerinnen meiner Tochter versprachen mich anzurufen,wenn was mit meiner Tochter sei und sagten, dass ich mir keine Sorgen machen soll. Ich informierte sie erst über die Trennung und dann über die erlebte Gewalt. ein Gespräch oder menschliche Annahme bekam ich nicht. Mein Ex konnte seinem Kind beim Sterben zusehen und zeigte keine emotionale Reaktion, er konnte mir dabei zusehen und es macht nichts mit ihm. Ich weiß nicht, wie man so etwas erklären kann. Es übersteigt meine Fähigkeiten. Pädagogen haben dem gewalttätigen Mann geholfen sein Kind zu entführen. Wie soll ein Mensch und erst recht ein Kind damit fertig werden? Wie soll das gehen. Kein einziger war bereit sich stark zu machen gegen Gewalt oder einfach nur zu einem Gespräch.
14.10.17 20:36


Was ist mit Mädchen und Frauen in Deutschland Das möchte ich gern wissen, wer schützt denn Mädchen dun Frauen in Deutschland? Haben Frauen hier genau so gute Bildungschancen wie Männer? Was passiert mit den Kindern studierender Mütter? Wie wird man als Studierende Mutter behandelt? Mein Kind und ich waren Gewalt ausgesetzt, sowohl meine Tochter, als auch ich können froh sein, dass wir noch leben und das ist nichts als pures reines Glück und ganz viel Kampf
14.10.17 14:34


Man könnte ja mal in Deutschland anfangen

Liebe Frau , Ulrich Wickert Plan-Pate und Buchautor in vielen Entwicklungsländern ist es eine Bürde, ein Mädchen zu sein. Sie werden oftmals von ihrer Familie als wertlos angesehen, der Zugang zu Bildung und somit zu einer Perspektive im Erwachsenenalter bleibt ihnen oft verwehrt. Viele Mädchen müssen harte körperliche Arbeit verrichten, werden zwangsverheiratet und viel zu früh schwanger. Darüber hinaus sind Mädchen häufiger Opfer von Gewalt und Missbrauch.Die Lösung lautet: Bildung! Bildung sorgt dafür, dass Mädchen ein selbstbestimmtes und geschütztes Leben führen und später ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. Langfristig hilft ein Schulabschluss aber noch viel mehr: Denn jedes Mädchen, das sein Wissen und seine Erfahrungen auch als Frau und Mutter an sein Umfeld weitergibt, beeinflusst und verbessert die Zukunft seines Landes.Ihre Plan-Patenschaft hilft, dass Mädchen keine „leichte Beute“ werden!Darum bitte ich Sie: Mit der Übernahme einer Patenschaft für ein Mädchen beim Kinderhilfswerk Plan erhöhen Sie die Chance, dass es besser versorgt, geschützt und gut ausgebildet werden kann.Herzliche Grüße, Ihr Ulrich Wickert Kann ja mal jemand meinem Ex-Mann sagen und meinem Berufsstand. Mein Ex kommt jahrelang nicht klar und nimmt seiner Frau die einzige Bildungschance mit Gewalt und bei meinem Berufsstand sind alleinerziehende Mütter unerwünscht. Man lege die Kurs aufs Wochenende. Nach Studium mit krankem Baby hatte ich überhaupt gar keine Chance und ich bin nur dem Irrtum aufgesessen, dass ich wirklich eine bekomme, mit Menschen reden kann und lernen darf und mein Kind dann mit meinem Beruf versorgen kann. Ich wurde mit Gewalt isoliert und werde nun mit der Gewalt an meinem Kind erpresst und meine Verwandten feiern, während mein Kind Gewalt erlebt. Also einige, ich habe ja nicht zu allen Kontakt, 2011 mit großem und gesundem Kind sollte das Leben wieder losgehen, ist dann ja nichts draus geworden.
8.10.17 22:31


Das hat man meinem Kind und mir angetan

10 Jahre sah ich aus dem Fenster, müde, erschöpft, an manchen Tagen konnte ich meine Beine nicht mehr spüren. Alleinerziehend, ohne soziale Absicherung, mein krankes Baby. Ich darf nicht schlafen, ich darf nicht einschlafen, nie mehr wird mir das passieren. Sie wird gesund groß werden. Ich werde versorgen mit meinem Beruf. Ich muss einfach nur zur Uni gehen, der Semesterplan steht, ich möchte schlafen. Ich möchte mit einem Menschen reden. Immer wenn ich dachte, ich kann nicht mehr, streckte sie mir ihre kleinen Ärmchen entgegen, lächelt oder ich nahm sie ins Tragetuch ihre Ärmchen hingen dann ganz schnell schlaff herunter und ihre Gesichtszüge wurden ganz weich. Allein dafür lohnte es sich. Bald ist sie größer und ich würde einen Job haben, dann kaufe ich ihr schöne Anziehsachen und wir werden eine Kinderbetreuung haben, eine liebe Frau und ich gehe raus und finde Freunde und lerne Leute in der Stadt kennen, noch die nächste Prüfung. Ich muss mich beeilen, das Erziehungsgeld läuft aus. Ich lege sie ins Bettchen, wir schaffen das, dass sie einfach einschläft.Es wäre so schön. Ich kann mich nicht entspannen, irgendetwas ist komisch. Nein ich werde sie nicht wecken, indem ich nachsehe. Ich lasse ihr die Chance einzuschlafen. Ich warten, dann halte ich es nicht mehr aus. Ich schleiche mich ins Schlafzimmer und sie wirkt wach und unruhig. Ich verstehe nicht, was los ist, sie weint nicht. Ich gehe wieder. es lässt mir keine Ruhe. Ich beschließe mich schlafen zu gehen und sie mit in mein Bett zu nehmen. Im Mondlicht wirkt sie so grob. Ich liebe sie. Ich erschrecke, mache das Licht an. Nichts wie ins Krankenhaus, schnell anziehen, erst ich, dann die Kleine. Sie ist fast auf das Doppelte angeschwollen. Eine allergische Reaktion, die Atemwege waren frei, wir fuhren vom Krankenhaus Mitte ins Kinderkrankenhaus. Ich kann nicht mehr. Irgendwann in der Nacht geht es nachhause. Ich möchte endlich schlafen. Nach Cortison und Fenistil war sie ein ganzes Stück weit abgeschwollen. Wann geht das mit dem Schlafen mit Kind denn los. Ich muss das Studium abschließen, wenn ich nur einen Job hätte, eine Kinderbetreuung und Menschen, mit denen ich reden kann. Ich will schlafen. Ich schaffe das. Die letzten Prüfungen, bald schon bin ich im Leben, keine Prüfungen mehr, auf Arbeit gehen, Geld verdienen, Urlaub, wenn ich krank bin, bleibe ich im Bett liegen. Geschafft, die letzte Prüfung nur noch Diplomarbeit. Ich finde kein Thema, Prüfer lehnen mich ab oder setzen mich unter Druck. Es geht nicht weiter. Mittlerweile ist es mir egal, ich nehme jedes Thema und dann Bingo. Meins. Ich musste aber 1,5 Jahre warten bis es losging. Ich fiel in ein Loch. Es ging nichts weiter. Meine Kräfte verließen mich immer mehr. Bei ihren Fieberkrämpfen war sie 1,5 Jahre, nun ist sie 16 , ich habe es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Freunde konnte ich in Bielefeld nicht mehr finden, meine Kräfte reichten nicht aus, um mein Kind zu beschützen. Nach 3 Tötungsversuchen, 2 an meinem Kind, einem an mir und 13,Jahre Isolation, fehlten mir die Kräfte. Ich konnte kaum noch stehe und gehen. Wir hatten nur die Hoffnung auf einen Neustart in Berlin. Dafür mobilisierte ich meine aller aller letzten Kräfte, lernte nachts und dann war nichts mehr da und niemand half, ich habe es nicht ins Leben geschafft. Ich hatte keinen Job, keinen Freund im Leben. Ich konnte niemanden mehr kennen lernen. Das Jahre lange Schweigen, nur mein Kind nur dafür habe ich gelebt. Ich hatte doch 2011 eine Chance, eine Chance auf Bildung, die durfte man mir nicht nehmen. Meine eine Chance unter Menschen zu kommen und ins Leben rein, einen Job zu haben und eine gut versorgte Kindheit für mein Kind. Ich hätte das Jahr beinah nicht überlebt. Von der Polizei verspottet nach Gewalt, mein Kind entführt von Pädagogen, die ich um Hilfe bat.
6.10.17 00:59


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